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Umstellung auf Rohkosternährung? Die Vor- und Nachteile von Rohkost!

Rohkost muss stets gut gekaut werden, da die Darmflora des modernen Menschen meist nicht an zu große Ballaststoffmengen gewöhnt ist. Stellt man abrupt seine Ernährung um, kann es zu starken Blähungen und sogar zu Übersäuerung kommen. Magen und Darm revoltieren. Im schlimmsten Fall kann der schlagartig erhöhte Faserstoffgehalt der Rohkost sogar zu einem Darmverschluss führen. Daher ist es estrem wichtig ausreichend viel zu trinken. Stellen Sie daher nicht abrupt auf Rohkost um, sondern steigern sie langsam den Rohkostanteil über einen Zeitraum von einigen Wochen oder als Einstieg nach einer Fastenwoche. Informieren Sie sich sehr gründlich über die Inhaltsstoffe, damit alle Nährstoffe vertreten sind. Nicht geeignet ist Rohkost für Schwangere, während der Stillzeit und bei kleinen Kindern. Denn kleine Kinder brauchen viel Wärme und verlangen nach warmen Mahlzeiten. Auch für Senioren, deren Verdauungsleistung nicht mehr ausreicht, sollten nicht zu große Mengen Rohkost zu sich nehmen. Auch bei einem schlechten Gebiss, bei Reizdarm und bei erhöhtem Nährstoffbedarf infolge von schweren Krankheiten sollten sie nicht ganz auf Rohkost umstellen. Nahrungsergänzungsmittel gesucht? Günstig kaufen im biobiene-shop24.de

 

Ernährungswissenschaftler sehen sogar eine dauerhafte, ausschließliche Ernährung durch Rohkost als nicht zu zu empfehlen an. Beobachtungen zeigen, dass es bei einigen Menschen nach Jahren zu Unverträglichkeit kommen kann. Jedoch kann eine zeitweise Umstellung auf Rohkost zu einer Verbesserung des Befindens führen. Vorübergehend ist Rohkost vor allem geeignet bei Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Gicht und chronischer Verstopfung. Bei diesen Krankheiten kann die Umstellung auf Rohkost als Heilkur eine Verbesserung der Beschwerden herbeiführen. Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Rheuma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch eine abwechslungsreiche Ernährung mit hohem Rohkostanteil sogar gelindert werden. Die gemüsereiche und obstreiche Ernährung mit ihren vielen Vitalstoffen kann manchmal ein Krebsleiden günstig beeinflussen, jedoch nicht heilen. Unser Tipp: Genießen Sie öfter einmal einen guten Tee. Denn Teetrinken kann beim Entspannen helfen. Pure Tea - Der Teeversand für Bio-Tee

 

Einige Vor- und Nachteile kurz zusammengefasst:

Vorteile von Rohkost:

  • durch den Verzicht auf Erhitzen werden dem Körper mehr Vitamine und Mineralstoffe zugeführt, denn beim Erhitzen gehen wichtige Vitamine, Enzyme und Vitalstoffe verloren
  • nach Ansicht einiger Rohkostler löst rohes Obst im Körper Ablagerungen aus nicht völlig verbrannten Stoffwechselprodukten
  • Rohkost sättigt gut, ist arm an Kalorien und Cholesterin
  • Rohkost ist ballaststoffreich und wirkt sich positiv auf die Darmflora aus
  • die Zubereitung von Rohkost ist sehr einfach
  • die Zufuhr von Vitamin A, C, E, B1, B6 sowie Folsäure ist bei den meisten Rohkost-Ernährungsformen optimal

Nachteile von Rohkost:

  • auf Dauer ist eine 100-prozentige Ernährung mit Rohkost nicht zu empfehlen
  • vor allem bei vegetarischer und veganer Rohkost kann es zu Nährstoffmängeln kommen (zum Beispiel: Eisen, Kalzium, Jod, Vitamin B12, Vitamin D, Aminosäuren)
  • zudem sollte die Nahrung ergänzt werden mit erhitzten Getreideprodukten. Getreide ist roh meist nur schwer verdaulich und muss infolge dessen eingeweicht werden
  • dabei ist zu beachten, dass das Getreide gekühlt eingeweicht werden sollte, da sich sonst Keime ausbreiten könnten
  • einige Nahrungsmittel sind in rohme Zustand garnicht verzehrbar (zum Beispiel: Verzehr von rohem Geflügel kann zur Sarmonellenvergiftung führen, Eiklar enthält Avidin, welches Biotin im Körper bindet und so einen Biotinmangel hervorrufen kann)
  • Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Eier können mit Keimen verunreinigt sein
  • Teilweise können Mineralstoffe nicht so gut vom Körper aufgenommen werden wie bei erhitzten Lebensmitteln
  • die Wärme erhitzter Nahrung wirkt verdauungsanregend und entspannend
  • aufgrund des hohen Obstanteils kann es zu starken Blähungen und Verdauungsstörungen kommen
  • die Zufuhr von Kalzium, Zink, Jod, Magnesium, Vitamin D und B12 ist bei einigen Ernährungsformen unzureichend, die verminderte Eisen- und Eiweißaufnahme kann zu Blutarmut führen

 

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